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Wie kann ich eine Wohnung der Wohnungsgenossenschaft mieten?


Indem Sie einen Interessentenbogen ausfüllen. Nicht nur Sie wollen uns kennen, auch wir wollen Sie kennen lernen. Ihre Daten auf dem Interessentenbogen helfen uns dabei. Gleichzeitig können wir mit diesen Daten ein auf Sie zugeschnittenes, individuelles Wohnungsangebot erstellen und somit auf Ihre Wohnbedürfnisse besser eingehen.

Was sind Genossenschaftsanteile?


Vor dem Eintritt in das Mietverhältnis, müssen Sie Genossenschaftsanteile erwerben. In unserer Genossenschaft sind dies derzeit 4 Pflichtanteile und zusätzlich 1 Pflichtanteil pro Zimmer, also bei einer 2-Zimmerwohnung 6 Pflichtanteile. Ein Pflichtanteil beträgt 150.-- €. Also betragen die Genossenschaftsanteile für eine 2-Zimmerwohnung 900.-- €.

Was passiert mit den Genossenschaftsanteilen?


Die Summe aller Genossenschaftsanteile bildet den Grundstock für unser Eigenkapital. Das Kapital insgesamt lässt uns Investitionen in unserem Wohnungsbestand verwirklichen. Investitionen, die unseren Mitgliedern und Mietern wieder vollständig zu Gute kommen.

Was ist die Dividende?


Alle Genossenschaftsanteile, auch Ihre, können grundsätzlich verzinst werden. Dies ist in der Satzung der Genossenschaft festgelegt. Ob und wie hoch darüber entscheidet auf Vorschlag des Vorstandes und Aufsichtsrates die Mitgliederversammlung jedes Jahr neu. In den letzten Geschäftsjahren wurde jeweils eine Dividende von 4% der Genossenschaftsanteile beschlossen und an die Mitglieder ausbezahlt.

Was passiert mit meinen Genossenschaftsanteilen wenn ich die Wohnung kündige?


Kündigen Sie die Wohnung, müssen Sie nicht gleichzeitig die Genossenschaftsanteile kündigen. Sie können dies aber, dann erhalten Sie Ihre Genossenschaftsanteile nach einer festgelegten Kündigungsfrist wieder vollständig zurück.

Ist zusätzlich eine Kaution zu zahlen?


NEIN, bei der Wohnungsgenossenschaft Eigenheim eG in Weißenburg ist keine zusätzliche Kaution zu zahlen.

Sind Genossenschaftswohnungen billiger als vergleichbare auf dem Wohnungsmarkt?


NEIN, auch Genossenschaften sind grundsätzlich ökonomisch zu führende Wirtschaftsunternehmen. Sie müssen, wie jeder andere Vermieter, das langlebige Wirtschaftsgut Wohnung finanzieren und darüber auch mit Banken und anderen Geldgebern verhandeln.
Genossenschaften, auch wir, haben aber den Vorteil, dass sie oft über gut erhaltene Wohnungsbestände verfügen und auch nicht ausschließlich nach Renditegesichtspunkten geführt werden. Dies macht die Wohnungsmieten oftmals günstiger.

Warum müssen auch Wohnungsgenossenschaften ihre Mieten erhöhen?


Bei Wohnhäusern entsteht ein ganzes Paket an Kosten: Abgaben, Gebühren, Steuern, Zinsen, Instandhaltungs- und Verwaltungskosten. Diese Kosten steigen ohne unser zutun beständig und können deshalb nur durch höhere Nutzungsgebühren ausgeglichen werden. Gleichzeitig haben wir den Anspruch unsere Bestände gut vermietbar zu erhalten. Investitionen in Modernisierung sind deshalb fester Bestandteil unseres Unternehmens. Auch dies verursacht natürlich große Kosten, die ausgeglichen werden müssen. Aber all dies kommt unseren Mietern wieder zu Gute.