Weiterentwicklung des Quartiers Steinleinsfurt - Neubau

Nach den Sonnenhäusern – siehe weiter unten – will die Genossenschaft ab 2022/2023 im Quartier Steinleinsfurt in den nächsten beiden Jahrzehnten in mehreren Bauabschnitten weitere Wohnungen bauen. Die schematische Überplanung des Quartiers wurde im Herbst 2019 im Weißenburger Stadtrat und in 2019 bzw. 2020 in mehreren großen Artikeln im Weißenburger Tagblatt ausführlich der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Bei allen Planungen wird dabei darauf geachtet, dass sich die neuen Anwesen im städtebaulichen Kontext des Quartiers Steinleinsfurt und des gesamten Weißenburger Westens wiederfinden werden. Derzeit finden im ersten Bauabschnitt, wo ca. 40 bis 80 Wohnungen, ein Parkhaus und soziale Infrastruktur, wie ein Einkaufsladen oder eine Arztpraxis, entstehen soll, archäologische Grabungen statt. Abhängig von den Ergebnissen dieser Grabungen können im Herbst 2021 bzw. im Frühjahr 2022 erste Ausführungsplanungen erstellt werden. Beigefügte Übersichtspläne stellen derzeit nur eine schematische Grundlagenplanung, ohne realitätsnahe Kubaturen oder Dachformen, für das neue Quartier dar.

 

Übersichtspläne Steinleinsfurt
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Bericht im Weißenburger Tagblatt vom 10.07.2021
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Bericht im Weißenburger Tagblatt vom 03.07.2021
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Bericht II im Weißenburger Tagblatt vom 05.12.2020
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Bericht I im Weißenburger Tagblatt vom 05.12.2020
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Bericht im Weißenburger Tagblatt vom 07.12.2019
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Vor dem konkreten Planungsbeginn, beschäftigten sich bereits Architekturstudenten der Technischen Hochschule Nürnberg im Frühjahr 2018 mit den Umgestaltungsmöglichkeiten für Steinleinsfurt. Einen interessanten Einblick hierzu enthält der Bericht des Weißenburger Tagblatts vom 27.04.2018 und der Beispielentwurf der damaligen Architekturstudenten Christian Bayerer und Peter Simon.
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Beispielentwurf der Architekturstudenten Christian Bayerer und Peter Simon

 

Sonnenhaus – Innovatives Wohnen - Am Alten Sportplatz

In den Jahren 2016 bis 2019 hat die Genossenschaft im Neubaugebiet Am Alten Sportplatz direkt am Rande des Altstadtkerns in Weißenburg 45 neue Wohnungen aufgeteilt auf mehrere Anwesen mit einem sehr innovativen Energiekonzept gebaut. In den Häusern sind vier riesige Pufferspeicher – Inhalt jeweils bis zu 75.000 L Wasser – aufgestellt, die sich über die Sommermonate mittels einer Solarthermieanlage auf über 90 Grad Celsius aufheizen und im Winter die Wärme zur Heizung und im gesamten Jahr zur Brauchwassererwärmung abgeben. Sollte im Winter in den Sonnenhäusern zusätzliche Energie benötigt werden, so wird diese Energie von der Heizzentrale der neben stehenden Wohnanlage zur Verfügung gestellt. In den Sommermonaten kann die Überschussenergie wieder an die angrenzenden Gebäude abgeben werden. Für die Mieter bedeutet dies keine oder sehr geringe Heiz- und Warmwasserkosten, da die Sonne zur Erwärmung der Warmwasserspeicher keine Rechnung schicken wird.

 

Die gesamte Wohnanlage, Sonnenhaus I und II, wurden dem Deutschen Bauherrenpreis 2020 vorgeschlagen. Im Folgenden sind die Einreichungsunterlagen zu sehen.
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