Bitte klicken Sie auf den gewünschten Bereich.

Oben

Eigenheim Genossenschaft GrafikText

 

FAQ Genossenschaftsgedanke Geschichte de Genossenschaft Mitarbeiter Mitgliederversammlung Vorstand und Aufsichtsrat Vortile

Genossenschaftsgedanke

Die ersten Bau- und Wohnungsgenossenschaften entstanden ab 1850. Damals löste die Industrialisierung erste Wohnungsnöte und Landflucht aus. 1889 beschloss der Reichstag ein erstes Genossenschaftsgesetz. Es ermöglichte dem Einzelnen, sich mit relativ geringem Risiko an Gemeinschaftsobjekten unter den Grundprinzipien Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung zu beteiligen. Die Genossenschaften waren und sind somit Selbsthilfegemeinschaften, deren zentraler Zweck die Förderung seiner Mitglieder ist. Jeder haftete und haftet auch heute noch nur mit seinem Genossenschaftsanteil. Diese Grundgedanken waren so erfolgreich, dass sie neben der Baubranche auch andere Wirtschaftszweige, wie zum Beispiel die Landwirtschaft oder der Bergbau, aufgriffen.
Heute gibt es in der Bundesrepublik ca. 2.000 Wohnungsgenossenschaften mit ca. rund 2,3 Mio. Wohnungen. Etwa 250.000 Bayern besitzen Anteile an den 332 Genossenschaften im Freistaat. Insgesamt stehen bayernweit rund 165.000 genossenschaftliche Wohnungen Mietern zur Verfügung. Dass die Genossenschaftsidee keinesfalls „verstaubt“ ist, zeigen die Genossenschaftsneugründungen der letzten Jahre in München, Nürnberg oder Neumarkt.

Was unterscheidet Wohnungsgenossenschaften von anderen Vermietern?

Viele Wohnungsgenossenschaften wurden nach dem 2. Weltkrieg gegründet. Als Solidargemeinschaft wollte man damals die Wohnraumversorgung für eine breite Schicht der Bevölkerung, den fast mittellosen Flüchtlingen, sicherstellen. Grunderkenntnis war dabei, dass der Einzelne allein wirtschaftlich zu schwach ist, sich selbst Wohnraum zu schaffen, nur in einer Gemeinschaft war dies möglich. Daraus ergibt sich auch der wesentliche Unterschied einer Wohnungsgenossenschaft zu privaten Vermietern.
Genossenschaften verbieten sich mit dem Gut Wohnraum zu spekulieren oder daraus hohe wirtschaftliche Gewinne zu erzielen. Sie streben vielmehr an, über lange Zeithorizonte gutes und sicheres Wohnen zu gewährleisten.

Für uns bedeutet dies konkret:

Moderate Mieten trotz Investition in Neubau oder Modernisierung.

[Nach oben]



Vorteile für Sie

  1. Sicher wie Eigentum – flexibel wie Miete
    Jedes Mitglied, also jeder Mieter, hat bei einer Genossenschaft ein Dauernutzungsrecht, also ein lebenslanges Wohnrecht für die Wohnung. Eigenbedarfskündigungen gibt es somit nicht. Auf der anderen Seite sind Sie jedoch so flexibel wie ein Mieter. Ändern sich Ihre Lebensumstände und Sie wollen ausziehen, können Sie Ihren Mietvertrag jederzeit kündigen. Sie erhalten auch Ihre Geschäftsanteile, Ihre Einlage in die Genossenschaft, nach der Kündigungsfrist vollständig zurück.
  2. Spekulationsfreies Wohnen
    Eine Genossenschaft kann nicht mehrheitlich bestimmt werden, da jedes Mitglied, also jeder Mieter, das gleiche Stimmrecht hat und somit über die Belange der Genossenschaft mitbestimmt. Ein Vermögensübergang auf Dritte, also der Verkauf der Genossenschaft ist ausgeschlossen.
  3. Qualität zu fairen Preisen
    Da alle erzielten Gewinne wieder voll in die Genossenschaft zurückfließen, kommen die Investitionen voll und ganz den Mietern zu Gute. Renditeerwägungen oder Abschöpfung von Gewinnen sind in einer Genossenschaft nicht möglich. Für Sie als Mieter bedeutet das, dass wir unser Wohnumfeld, unsere Anwesen und vor allem unsere Wohnungen auf qualitativ hochwertigen Standard halten, damit unsere Wohnungsbestände auf Dauer attraktiv für Sie sind.
  4. Service durch geschultes Personal
    Zum Wohnen gehört natürlich nicht nur eine attraktive Wohnung, sondern auch der fachkundige Mitarbeiter, der Ihnen bei allen Fragen und Wünschen mit Rat und Tat zur Seite steht. Wir als Dienstleister sorgen dafür, dass auch die kleinste Reparatur schnell und unproblematisch durchgeführt wird. Haben Sie zusätzliche Anliegen, ändert sich beispielsweise Ihre Lebenssituation durch Geburt eines kleinen Erdenbürgers oder durch Verlust eines Angehörigen, wir helfen Ihnen auch dann eine passende Wohnung bei uns zu finden.
  5. Nähe und regionale Verbundenheit
    Verwurzelt in Weißenburg, verbunden mit unseren Mietern, der Stadt, der Region und auch der heimischen Wirtschaft wollen wir Tradition mit Moderne, Ökologie mit sozialverträglicher Ökonomie verbinden. Diese Stärke kommt auch Ihnen als Mieter wieder zu Gute.

[Nach oben]



Fragen und Antworten

Wie kann ich eine Wohnung der Wohnungsgenossenschaft mieten?

Indem Sie einen Interessentenbogen ausfüllen. Nicht nur Sie wollen uns kennen, auch wir wollen Sie kennen lernen. Ihre Daten auf dem Interessentenbogen helfen uns dabei. Gleichzeitig können wir mit diesen Daten ein auf Sie zugeschnittenes, individuelles Wohnungsangebot erstellen und somit auf Ihre Wohnbedürfnisse besser eingehen.

Was sind Genossenschaftsanteile?

Vor dem Eintritt in das Mietverhältnis, müssen Sie Genossenschaftsanteile erwerben. In unserer Genossenschaft sind dies derzeit 4 Pflichtanteile und zusätzlich 1 Pflichtanteil pro Zimmer, also bei einer 2-Zimmerwohnung 6 Pflichtanteile. Ein Pflichtanteil beträgt 150.-- €. Also betragen die Genossenschaftsanteile für eine 2-Zimmerwohnung 900.-- €.

Was passiert mit den Genossenschaftsanteilen?

Die Summe aller Genossenschaftsanteile bildet den Grundstock für unser Eigenkapital. Das Kapital insgesamt lässt uns Investitionen in unserem Wohnungsbestand verwirklichen. Investitionen, die unseren Mitgliedern und Mietern wieder vollständig zu Gute kommen.

Was ist die Dividende?

Alle Genossenschaftsanteile, auch Ihre, können grundsätzlich verzinst werden. Dies ist in der Satzung der Genossenschaft festgelegt. Ob und wie hoch darüber entscheidet auf Vorschlag des Vorstandes und Aufsichtsrates die Mitgliederversammlung jedes Jahr neu. In den letzten Geschäftsjahren wurde jeweils eine Dividende von 4% der Genossenschaftsanteile beschlossen und an die Mitglieder ausbezahlt.

Was passiert mit meinen Genossenschaftsanteilen wenn ich die Wohnung kündige?

Kündigen Sie die Wohnung, müssen Sie nicht gleichzeitig die Genossenschaftsanteile kündigen. Sie können dies aber, dann erhalten Sie Ihre Genossenschaftsanteile nach einer festgelegten Kündigungsfrist wieder vollständig zurück.

Ist zusätzlich eine Kaution zu zahlen?

NEIN, bei der Wohnungsgenossenschaft Eigenheim eG in Weißenburg ist keine zusätzliche Kaution zu zahlen.

Sind Genossenschaftswohnungen billiger als vergleichbare auf dem Wohnungsmarkt?

NEIN, auch Genossenschaften sind grundsätzlich ökonomisch zu führende Wirtschaftsunternehmen. Sie müssen, wie jeder andere Vermieter, das langlebige Wirtschaftsgut Wohnung finanzieren und darüber auch mit Banken und anderen Geldgebern verhandeln.
Genossenschaften, auch wir, haben aber den Vorteil, dass sie oft über gut erhaltene Wohnungsbestände verfügen und auch nicht ausschließlich nach Renditegesichtspunkten geführt werden. Dies macht die Wohnungsmieten oftmals günstiger.

Warum müssen auch Wohnungsgenossenschaften ihre Mieten erhöhen?

Bei Wohnhäusern entsteht ein ganzes Paket an Kosten: Abgaben, Gebühren, Steuern, Zinsen, Instandhaltungs- und Verwaltungskosten. Diese Kosten steigen ohne unser zu tun beständig und können deshalb nur durch höhere Nutzungsgebühren ausgeglichen werden. Gleichzeitig haben wir den Anspruch unsere Bestände gut vermietbar zu erhalten. Investitionen in Modernisierung sind deshalb fester Bestandteil unseres Unternehmens. Auch dies verursacht natürlich große Kosten, die ausgeglichen werden müssen. Aber all dies kommt unseren Mietern wieder zu Gute.

[Nach oben]


 

Geschichte der Genossenschaft

Gründungszeit

Am Anfang der Geschichte der deutschen, am Gemeinwohl orientierten Wohnungsgenossenschaften – auch der „Siedlungsgenossenschaft Eigenheim“ – stand die Not. Gerade die Gründungsjahre unserer Genossenschaft sind stark geprägt vom ersten Weltkrieg und seinen Folgen. Immense Reparationszahlungen, desillusionierte Kriegsheimkehrer, hohe Arbeitslosigkeit, Hunger in weiten Teilen der Bevölkerung und auch große Wohnungsnot waren die Kennzeichen dieser Zeit. Deshalb beschließt am 18. Januar 1918 der Finanzausschuss der Stadt Weißenburg 50.000.— Mark – damals eine immense Summe - aus den Erträgen des Stadtwaldes in einen Fonds zur Behebung der Wohnungsnot in Weißenburg einzuzahlen. Bereits im Gründungsjahr der Genossenschaft 1921 kann somit der Bau von 28 Wohnungen in Angriff genommen werden, wobei die Stadt Weißenburg dieses Bauvorhaben monetär sowie auch mit der Überlassung von Baugelände großzügig unterstützt. Bis zum Anfang der zweiten Weltkrieges werden dann insgesamt 177 Wohnungen fertig gestellt.

 

Die Genossenschaft von 1945 – 1981

Endlich ist der zweite Weltkrieg vorbei. Die Genossenschaft ist in der glücklichen Lage keine Kriegsschäden beklagen zu müssen. In den Nachkriegswirren wird Ludwig Thumshirn im Einvernehmen mit dem Gouverneur der Militärregierung zum Geschäftsführer der Genossenschaft bestellt. Als Gründungsmitglied ist er bereits von 1921 – 1933 im Unternehmen tätig gewesen, wurde aber dann als Sozialdemokrat von den Nationalsozialisten aus dem Dienst entlassen und später sogar im Konzentrationslager Dachau interniert. Da Ludwig Thumshirn ab 1949 erster Bürgermeister der Stadt Weißenburg ist, führt Georg Enzner ab 1946 nebenamtlich und dann ab 1950 hauptamtlich die Geschäfte der Genossenschaft. Unter seiner Regie entstehen gerade in der schweren Nachkriegszeit vor allem Wohnungen für Flüchtlinge, die oftmals mit nicht mehr wie ihrem „Hemd“ aus allen Teilen Europas in Weißenburg zwangsangesiedelt wurden.
Gerold Demel – Heimatvertriebener, langjähriger bereits verstorbener Aufsichtsrat – schilderte in der Festschrift zum 75-jährigen Bestehen der Genossenschaft seine Erinnerungen aus dem Jahr 1950 an die damalige Zeit:
„Nach jahrelangem Lagerleben auf der Wülzburg zeichnete sich plötzlich ein Hoffnungsschimmer ab. „Eigenheim“ baute in der Wilhelm-Tröltsch-Straße Wohnungen für Heimatvertriebene. …………. Mit den heutigen bezugsfertigen Wohnungen waren sie jedoch nicht zu vergleichen. Die Straße war ein einziger Morast. Die Treppen am Hauseingang waren nicht fertig. Das Haus war außen nicht verputzt. Im Treppenhaus konnte man an verschiedenen Stellen durch die Wand hindurch sehen. Die Beheizung der Wohnung war problematisch. Es fehlte an Heizmaterial. Mit Handwagen und Eimern wurde vom jetzigen Gelände der Firma Gutmann in der Kohlstraße Braunkohle geholt. Der Brennwert dieser Kohle war sehr gering. Durch die schwache Beheizung lief das Wasser an den Wänden herunter, so dass die Möbel, soweit vorhanden, von den Wänden weggezogen werden mussten. Trotz aller dieser Umstände waren wir froh, eine Wohnung erhalten zu haben……….. .“
Bis zum Ende der Amtszeit von Georg Enzner 1979 wurden rund 700 Wohnungen fertig gestellt. Er ging als Motor des unermüdlichen Bauens in die Geschichte der Genossenschaft ein.

 

Die Genossenschaft von 1982 bis 2007

Wegen der mangelnden Nachfrage nach Wohnungen werden ab 1982 nur wenige Gebäude neu errichtet. Mit Norbert Dinkelmeyer als neuen Geschäftsführer wird in den folgenden Jahren sehr viel Wert auf zeitgemäße Sanierung und Modernisierung der Gebäude und Wohnungen der Genossenschaft gelegt. Insbesondere auch die energetische Sanierung der Gebäude, neue Heizungen, Vollwärmeschutz an den Außenwänden, Dämmung der obersten Geschoss – und der Kellerdecke sind von ihm vorausschauend auf die Energiepreisspirale bis zum Jahr 2007 forciert worden. Mit einem 1988 neu geschaffenen Büro- und Betriebsgebäude hat er die internen Abläufe reorganisiert und die Genossenschaft auch wirtschaftlich auf eine sehr gesunde Basis gestellt.

 

Heute

Mit dem neuen Vorstandsteam, geschäftsführender Vorstand Thomas Hanke, den nebenamtlichen Vorständen Peter Schiebsdat und Thomas Winter wird der Weg der energetischen Sanierung der Anwesen fortgesetzt. Dabei wird der Einsatz regenerativer Energieträger erstmals in großem Stil forciert. So wird beispielsweise auf dem Anwesen Rothenburger Str. 16 die größte Solarthermieanlage auf einem Wohnhaus im Landkreis installiert. Das Solarfeld auf dem Dach bemisst sich auf fast 160 qm. Wegen der großen Wohnungsnachfrage errichtet die Genossenschaft auch wieder neue Wohnungen, in 2016 wurden am Alten Sportplatz 19 Wohneinheiten vermietet und in 2019 sollen weitere 26 folgen.

[Nach oben]



Mitarbeiter

Unsere kompetenten Mitarbeiter stehen Ihnen als Ansprechpartner in allen Fragen des Wohnens gerne zur Verfügung. Neben der reinen Wohnungssuche und Wohnungsvermietung gehören auch Themen wie Wohnungsanpassungsberatung in allen Lebenslagen, z.B. „Gründung einer Familie“ oder „in meiner Wohnung alt werden“, zu unserem Kerngeschäft. Mietzahlungsprobleme, Nebenkostenabrechnung, Heizkostenberatung, Mieterbeschwerden, unser Team informiert, berät und sucht mit Ihnen als Mieter Lösungswege.

 

Unsere Kaufmännischen Mitarbeiter:
Frau Beckenbauer, Frau Böhner, Herr Lang, Frau Dietrich, Herr Kaufmann

 

Service ist für uns keine reine Worthülse. Wir haben den Anspruch bei konkreten Schäden in den Wohnungen innerhalb von 48 Stunden für Abhilfe zu sorgen. Unser technischer Leiter und unsere technischen Mitarbeiter sind als Ansprechpartner für Sie jederzeit erreichbar. Natürlich können wir nicht alles sofort und ohne fremde Hilfe erledigen, aber heimische Handwerker, durch uns beauftragt, wollen natürlich auch, dass Sie zufrieden sind.

 

Unsere Technischen Mitarbeiter:
Von links nach rechts: Herr Dietrich, Herr Heinrich, Herr Novac, Herr Jobst

Für Notfälle, falls wir nicht erreichbar sind, haben wir ein Netz unterschiedlicher Dienstleistungen (z.B. Heizungsnotdienst oder Schlüsselservice) für Sie eingerichtet. Dieser Notdienst steht Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung.

[Nach oben]



Vorstand & Aufsichtsrat

Vorstand

Der Vorstand einer Genossenschaft führt die Geschäfte. Er soll zum Wohle aller Mitglieder die Genossenschaft ökonomisch leiten aber auch zum Wohl des Einzelnen sozialorientiert nach dem Gleichbehandlungsprinzip handeln. Dass dieser Spagat nicht immer einfach zur verwirklichen ist, versteht sich von selbst. Der Vorstand unserer Genossenschaft besteht laut Satzung aus 3 Personen und wird auf Vorschlag des Aufsichtsrates für 3 Jahre gewählt.

 

v. l. n. r. Thomas Winter, Thomas Hanke, Peter Schiebsdat

Aufsichtrat

Der Aufsichtsrat einer Genossenschaft berät und kontrolliert den Vorstand, er hat ihn in seiner Geschäftsführung zu fördern und zu überwachen. Die 6 Mitglieder des Aufsichtsrates der Wohnungsgenossenschaft Eigenheim eG werden durch die Mitgliederversammlung gewählt.

 

v.l.n.r. Christian Langer, Claudia Etschel, Bernd Körzendörfer, Sonja Strunz, Roland Kunert, Klaus Lehmeyer

[Nach oben]



Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist in einer Genossenschaft eigentlich das wichtigste Organ. Hier können die Mitglieder über das Wirken in einer Genossenschaft bestimmen. Jedes Mitglied, hat eine Stimme und soll dieses Stimmrecht auch persönlich ausüben. In der Mitgliederversammlung wird über so wichtige Dinge wie Festsstellung des Jahresabschlusses, Verwendung des Bilanzgewinns oder die Wahl von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern beraten und abgestimmt. Somit kann jedes Mitglied direkt oder indirekt auf die Führung der Geschäfte einwirken.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden diese Mitglieder für Ihre langjährige Treue zur Genossenschaft geehrt.

 

Die Wohnungsgenossenschaft Eigenheim eG Weißenburg feierte im Rahmen seiner Mitgliederversammlung im Mai 2011 ihr 90-jähriges Gründungsjubiläum. Bernd Körzendörfer, Aufsichtsratsvorsitzender der Genossenschaft konnte zur Festveranstaltung viele Mitglieder, Mitarbeiter und ehemalige Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder der WG Eigenheim begrüßen. Man stelle sich den Herausforderungen der Zukunft, erläuterte er in seiner Einführungsrede. So habe man in den letzten zehn Jahren über 7,5 Millionen Euro in die energetische Modernisierung und Instandhaltung der Gebäude investiert. Dabei versuche man vor allem die zweite Miete, die Heizkosten, für die Mieter so gering wie möglich zu halten.

„Solidarität, die seit 90 Jahren gelebt wird und der Genossenschaftsgedanke und nicht die schnelle Rendite stehen bei der Wohnungsgenossenschaft deutlich im Vordergrund“, so der Oberbürgermeister der Stadt Weißenburg, Jürgen Schröppel in seinem anschließenden Grußwort. Neben einem Rückblick auf die vergangenen 90 Jahre ging der geschäftsführende Vorstand, Thomas Hanke auch auf die Zukunft der Genossenschaft ein. Vor allem der demographische Wandel und das Thema Energieversorgung werden die Genossenschaft bestimmen. „Wir sind keine Global Player, die jederzeit woandershin flüchten können, wir müssen und werden uns mit einem werteorientierten und nachhaltig motivierten Team von Aufsichtsräten, Vorständen und Mitarbeitern diesen Herausforderungen stellen und für unsere Mieter das Machbare machbar machen“, versprach er den Mitgliedern. Im Rahmen der Festveranstaltung wurde auch Gottfried Langer, der seit nunmehr 20 Jahren, zuerst als nebenamtlicher Vorstand und heute als Aufsichtsratsmitglied in leitender Position tätig ist, für seine großen Verdienste in der Genossenschaft geehrt.“

 

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden diese Mitglieder für Ihre langjährige Treue zur Genossenschaft geehrt.

 

[Nach oben]