Barrierefreies Wohnen Drucken E-Mail

Zu viele Stufen, Schwellen, fehlende Bewegungsflächen, zu geringe Türbreiten, Nutzungseinschränkungen im Bad und in anderen Räumen beeinträchtigen den Lebensalltag vieler alter Menschen, Menschen mit Krankheiten oder Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit. Sie verhindern eine selbstständige Lebensführung, führen vermehrt zu Unfällen und Stürzen oder behindern im Bedarfsfall eine Pflege zu Hause.

Wohnanlage Bgm.-Traber-Str. 1 RampeWohnanlage Bgm.-Traber-Str. 1 Rampe Treppenlift

Um auch bei eingeschränkter Mobilität in den eigenen vier Wänden bleiben zu können, müssen Barrieren in Haus, Wohnung und am Wohnumfeld beseitigt oder reduziert werden. Gerade diesem Kernpunkt des barrierefreien Wohnens nimmt sich die Wohnungsgenossenschaft Eigenheim bei ihren Modernisierungen an. So wurde in 2012 an der Wohnanlage Bgm.-Traber-Str. 1 eine Rampe angebaut und in 2013/2014 in den Anwesen Kaadener Str. 27 bzw. Rothenburger Str. 16 ein Treppenlift eingebaut. In allen drei Anwesen sowie im Neubau Am Alten Sportplatz 20 ist ein Aufzug vorhanden. Somit können in der Genossenschaft fast 120 Wohnungen barrierefrei erreicht werden.

Während Barrierefreiheit im Neubau inzwischen immer mehr zum Standard wird, ist sie im Bestand baustrukturell oft nicht vollständig herzustellen. Die Wohnungsgenossenschaft Eigenheim macht aber was ihr technisch und vor allem auch wirtschaftlich möglich ist. So werden Komfort und Wohnqualität erhöht und vor allem den Bewohnern die Möglichkeit eröffnet, möglichst lange eine eigenständige Lebensführung zu verwirklichen.

Die Möglichkeiten baulicher Anpassungen sind sehr vielfältig. Mitunter führen bereits einzelne kleine Umbaumaßnahmen wie das Anbringen von einfacher handhabbaren Bedienelementen oder der Einbau altersgerechter Sanitärobjekte (zum Beispiel neuer Waschtisch, höhenverstellbares WC, Haltegriffe) zu einer verbesserten Nutzung. Aber auch größere bauliche Maßnahmen wie Einbau einer bodengleichen Dusche, Grundrissänderungen in der Wohnung oder der Anbau von Aufzügen verringern Barrieren und erhöhen die Wohn- und Lebensqualität spürbar. Auch hier wird die Genossenschaft auf Wunsch der Mieter tätig und verwirklicht das was wirtschaftlich machbar und technisch möglich ist.

Oftmals werden die baulichen Anpassungen durch verschiedene Träger (KFW, Pflegekasse, Krankenkasse, usw.) gefördert. Hier kann es zu einer spürbaren Kostenreduzierung für den Vermieter als auch den Mieter kommen. Jede Maßnahme muss aber individuell geplant und verwirklicht werden. Kommen Sie auf uns zu und wir können dies individuell mit Ihnen besprechen.

Wohnungsgenossenschaft Eigenheim eG Weißenburg – lebenslang mein Zuhause.